Von verschollenen Projekten und Ordnung die im Kopf beginnt..

Schon seit einiger Zeit befindet sich dieses Shirt in unserem Kleiderschrank und ich wollte es euch schon lange gezeigt haben. Aber ersten war kein wirkliches Shirtwetter und zweitens war die Zeit wie immer knapp.

 

Vom Zeitmangel und seinem Lösungsansatz

Vor allem die liebe Zeit bringt mich gerade ein wenig aus dem Konzept. Irgendwie will sie für all das was ich mir so vornehme nicht reichen. Klar man sortiert innerlich, erstmal das ganz Wichtige, die Familie, der Laden und man selber darf nicht zu kurz kommen. Gerade beruflich hab ich aber oft das Gefühl auf der Stelle zu treten. Man meint, man würde nichts erledigt bekommen und zum Teil trifft dies auch sicher zu.

Der Hauptgrund dafür ist, dass ich mich oft von Projekten die so ganz spontan im Kopf auftauchen ablenken lassen. Irgendwie hab ich wohl innerlich die Sorge sonst zu vergessen worum es ging, also schnell anfangen, damit es erstmal anläuft und fertig wird es von ganz alleine. Das ist allerdings ein Irrglaube.

 

Multitasking ist eine Illusion

Momentan laufen hier ganz viele Projekte nebeneinander und keins will fertig werden. Nein ich bin kein Multitasking Talent und ja ich zweifle ernsthaft dran, dass es Menschen gibt, die das wirklich können. Es ist also nicht so, dass ich meine Zeit für Unfug verschwenden würde, ich arbeite, ganz wirklich. Aber es kommt einfach zu keinem Abschluß. Das liegt sicher auch daran, dass ich Projekte sehr schwer als fertig und abgeschlossen betrachten kann. Irgendwas kann man bekanntlich ja immer besser machen, eines meiner Mankos, zugegeben. Es ist auf Dauer aber höchst unbefriedigend nichts fertig zu bekommen.

 

Ordnung beginnt im Kopf

Dieser Tage habe ich also angefangen mich und meine Projekte zu sortieren. Alles notieren was gerade am Laufen ist. Punkte die als nächstes erledigt werden müssen zu verschriftlichen. Das ist sehr wichtig für mich, denn einmal aufgeschrieben ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich es auch tatsächlich erledige. Ich hab also ein wenig aufgeräumt und genau bei dieser Aktion fiel mir eben dieses Shirt in die Arme.

 

Also hab ich mir den Räuber kurzerhand geschnappt und vor die Kamera gesetzt. Wir haben vorher die gröbsten Verunreinigungen aus Gesicht und Armen verschwinden lassen. Ein wenig Stempelfarbe klebt allerdings immer noch am Ellebogen. Egal! So ist das eben bei uns. Denn bei all der Ordnung, die gerade im Kopf enstehen soll, darf im echten Leben auch immer etwas Chaos sein, wäre ja sonst langweilig.

Euch wünsche ich einen schönen Sonntag, genießt den Muttertag!

 

Ein paar Fakten zum Shirt:

Schnittmuster Hans-Egon aus der eigenen Feder bekommt ihr bei Alles für Selbermacher, wie auch alle anderen meiner Schnittmuster.

Plottdatei von emmapünktchen

 

 

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One Response

  • Ich finde das Shirt richtig cool. Ein Glück, dass es wieder aufgetaucht ist. das wäre schade drum.
    Liebe Grüße Miriam
    Ps: Ich kann im Chaos nicht arbeiten. Ich brauche mein Ordnung. Schön jedes Projekt nacheinander, sonst drehe ich durch…

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