Retro Hoodie von M.Thiemig

Ein Retrohoodie für meine Minimann

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Es sollte ein totaler Basichoodie werden aus Basicstoffen als Designbeispiel für den Laden. Also einer dieser Pullis die man auch nach ein paar Monaten so noch machen kann und den Kunden nicht sagen muss: Nein, tut mir leid, diesen Stoff gibt es einfach nicht mehr!

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Natürlich wollte ich den süßen Hoodie aber auch für den Onlineshop gut in Szene setzten. Es kam nun wie es kommen musste, mir haben die Fotos an der Puppe nicht gefallen (gerade bei Kapuzen finde ich dies immer unvorteilhaft an der Puppe) und ich nahm den Hoodie also mit nach Hause, um ihn am lebenden Objekt zu fotografieren.

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Wir wollten hier das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und auf dem Weg die Enten besuchen und Kastanien sammeln. Hoodie also in die Tasche gepackt (wir wollen ihn ja nicht schmutzig machen) und am Ententeich für die paar Bilder mal eben übergezogen.

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Und dann ist es passiert! Schockverliebt! Muddi konnte das Ding nicht mehr hergeben. Aus diesem aktuellen Anlaß folgen nun hier leider auch nicht nur ein paar Bilder, sondern leider eine wahre Bilderschwemme. So sind wir Muddis nun mal leider. Da müsst ihr jetzt durch.

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An dieser Stelle möchte ich mich nun bei den Kunden im Laden entschuldigen, natürlich werde ich umgehend für Ersatz sorgen, Fotos hab ich ja nun.  😉 Und nun wünsche ich euch einen tollen Herbststart. Genießt diese tolle Jahreszeit! Wir verbasteln nun unsere gesammelten Kastanien. Vielleicht zeig ich euch die Tage das Ergebnis.

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Schnittmuster Diversa von M.Thiemig

Alle Stoffe findest du in der Stoffmixbar

Diesen Hoodie auch für dein Kind gibt es HIER
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Snap Pap als Label für meine Tasche

Momentan bin ich schon mitten im Vorweihnachtsstress. Wem die seltsam vorkommt, HALLO andernorts wird bereits Weihnachtsgebäck verkauft, wenn man da nicht in Stimmung kommt! Nein, natürlich hat es hier ganz klassische Gründe. Auch dieses Jahr werde ich mich wieder auf einen kleinen, süßen Weihnachtsmarkt begeben und dieser findet bereits am 1.Advent statt.

Für mich heißt es also nur noch 9 Woche, dann hast du fertig zu sein Uschi! Und da der Herbst bekanntlich die Zeit ist, in der alle wieder anfangen häuslicher zu werden und die früher beginnenden Nächte mit nähen verbringen, bedeutet dies auch viel mehr los im eigenen Lädchen. Also viel weniger Zeit für die eigene Nähmaschine. Und um hier alles auf die Kette zu bekommen, muss man eben ab September schon mal in Vorweihnachtsstimmung kommen. Hier kommt mir der Lebkuchen in den diversen Supermärkten gerade recht.

In meinem Kopf machte sich also der Gedanke breit, dass ich dieses Jahr auch gerne ein paar hübsche und doch einfache Taschen mitbringen möchte. Und es sollte ein cooles Label drauf. So hab ich mir nun ein wenig Snap Pap geordert, den Plotter entstaubt und angeworfen und das lustige Lederpapier in kleine Läppchen schneiden lassen. Dies klappte schon mal richtig gut trotz Plotthonk wie ich nun mal einer bin.

Snap Pap Label einfach selber machen

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Einmal kräftig geknüllt für den fast-wie-Leder-Look. Wenn man kräftig knüllt klappt es auch ohne Waschen ganz gut.

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Dann noch den Plott drauf (verwendet hab ich Flexfolie). Hier nochmal ein Dank an meine Mädels fürs Feedback. Grad wenns ums plotten geht hol ich mir doch gern mal Infos ein (siehe oben Plotthonk). Und fertig sind die echt coolen neuen Labels. Stolz bin!

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Und natürlich mag ich euch noch zeigen wie sie sich auf den Taschen dann später machen werden. Hier hab ich auch die Ösen mit Snap Pap umnäht. Sieht cool aus und gibt einfach mehr Halt.

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Spap Pap findet ihr bei Snaply
Baumwollstoff uni von Westfalen Stoffe, Muster Riley Blake
Kordel aus der Stoffmixbar
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Offenes Probenähen Ärmel für Marita

Der Schrei durchs Netz war laut und ja, ich hab ihn natürlich gehört. Vor allem jedes Mal dann, wenn einer der kreativen Köpfe sich einfach Ärmel an seine Marita gebastelt hat und es einfach mal wieder umwerfend aussah. Dann ging bei mir das Postfach mit Anfragen über wo es diese denn gäbe. Nunja, „selber gebastelt, getüfftelt und rumprobiert“ war allzu oft die Antwort. Das soll sich nun aber ändern.

Marita bekommt Ärmel

Denn nun hab ich meine vier Buchstaben vor den PC geklemmt (ich muss gestehen, mir fällt das im Moment immer schwerer) und hab mich ans Zeichnen gegeben. Marita Ärmel für alle sollen entstehen. Meine zwei Wochen Urlaub hab ich nun also genutzt und die Zeit als Bademeisteraufsicht am Mini-Garten-Pool sinnvoll genutzt. Die Schnittzeichnung fertig gemacht, gedruckt, geklebt und alles soweit vorbereitet, dass ich direkt nach dem Urlaub loslegen konnte.

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Und siegessicher wie ich oft so bin habe ich für mein Projekt einen lang gehüteten Schatz angeschnitten. Für wen genau ich ihn gehütet habe weiß ich gar nicht so recht, denn keiner meiner Jungs hätte den tollen Schneewittchenjersey von Lillestoff freiwillig angezogen. So sind sie leider meine Männer, keinen Sinn für Märchen. Meine erste Langarm-Marita konnte also entstehen und wie ihr seht, ich hab ein tolles Modell gefunden.

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Offenes Probenähen

Nun ist es so, dass ich die Ärmel gerne auf Herz und Nieren geprüft haben möchte, ehe ich sie zum Abschuß bereit gebe. Ein klassisches Probenähen wäre eine Möglichkeit gewesen, aber ihr kennt die Problematik sicher selber. Die Auswahl ist soooo groß und immer gibt es Leute die enttäuscht sind. Oder sich melden und sogar gewählt werden, aber nie wieder etwas von sich hören lassen. Leute die dann kurzfristig krank werden, aber fix eingeplant waren für eine Größe. Oft wird dann mit schlechtem Gewissen abgesagt, obwohl klar sein sollte, dass die Gesundheit natürlich IMMER vor geht. Ach, es gibt soviele Faktoren und die Auswahl ist untendlich. Die Zeit welche man alleine in die Auswahl der Probenäher steckt, reicht oft für 3 eigene Modelle. Und eigentlich würde man am liebsten doch alle mitnehmen und niemanden absagen.

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Genau an dem Punkt dachte ich mir, warum eigentlich nicht. Mitmachen kann nun jeder, der bereits im Besitzt von Schnittmuster Top-Marita  (oder auch dem Kombipaket) ist. So kann das Schnittmuster von sehr vielen Leute getestet werden und sicher findet sich so ganz automatisch für jede Größe jemand.

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So werdet ihr Probenäher

Unter diesem LINK könnt ihr euch die Schnitteile für die Ärmel laden. Aber ACHTUNG, hier handelt es sich um nicht erprobtes Material (naja ein wenig ja schon, das Kleid auf dem Foto wuchs natürlich nicht im Wald). Wie bei jedem anderen Probenähen auch, sind kleine Fehler möglich. Vielleicht ist der Ärmel etwas zu lang oder zu kurz, könnte hier noch etwas enger oder weiter werden, ihr wisst schon. Ihr könnt diesen Ärmel nun also bis zum 18.09.2016 testen und mir eure Meinung und Bilder mitteilen. Stellt dazu einfach ein Bild auf Instagram (@m.thiemig) oder Facebook (@m.thiemig) ein und verlinkt mich, damit ich euch nicht übersehe. Oder schreibt einen Blogbeitrag mit Backlink, auch dieser wird mir angezeigt und ich kann euch nicht übersehen. Erwähnt in eurem Beitrag unbedingt welche Größe ihr genäht habt und welche Änderungen ihr vornehmen musstet oder eben nicht, oder auch Vorschläge die ihr für mich habt.

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Die 3 schönsten Langarm-Maritas würde ich gerne auf meinem Blog vorstellen (natürlich mit eurer Erlaubnis). Eure Seite würde ich hier dann gerne verlinkt und ein paar Worte über euch schreiben. Natürlich können auch alle anderen, die keinen Beitrag schreiben  und verlinken wollen, das Schnittteil testen und gerne auch Feedback als Kommentar hier lassen

Wenn ihr Marita noch nicht euer eigen nennt, aber dennoch schon mitnähen möchtet. Ihr bekommt den Schnitt in der Stoffmixbar, bei Allles für Selbermacht und auf DaWanda.

Und so wird genäht

Die Ärmel zusätzlich zum Rest  zuschneiden, wir brauchen natürlich 2 an der Zahl und diese werden im Stoffbruch zugeschnitten. Markiere dir direkt an der Armkugel die Mitte, ich mach dies in dem ich mit der Schere ein Stück einknipse.

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Am Kleid wird die Schulternaht wie in der Anleitung erklärt geschlossen. Nun setzt du den Ärmel rechts auf rechts ins Armloch ein. Dabei kommt die eingeknipste Mitte vom Arm über die Schulternaht.

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Nun verteilst du die Armkugel rechts und links am Armloch und steckst alles fest. (Optimal wäre, wenn der Ärmel ohne Zug exakt sitzt, wenn dies nicht so ist, sag mir gerne Bescheid).

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Du nähst alles mit elastischem Stich fest und versäuberst die Nahtzugabe zusammen, oder nutzt eben wir hier die Overlock. Nicht vergessen die Nahtzugabe wir zum Körper gebügelt (warum das so wichtig ist kannst du HIER nachlesen)

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Die Seitenkanten und die Kanten des Ärmels werden nun rechts auf rechts gesteckt und genäht. Jetzt nähst du dein Kleid einfach wie in der Anleitung beschrieben fertig.

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Am Saum habe ich ein 2 cm Bündchen eingeplant, ihr könnt aber auch 4 cm Saumzugabe geben und dann 2 cm umnähen, oder eben das Büdnchen entsprechend verlängern (wie beim Schneewittchen-Kleid) und den Ärmel eben um die Summe kürzen. Fertige Gesamtlänge sollte Schnittteil + 2 cm sein.

Wie ihr an den Bildern vielleicht ganz zart erkennen könnt, die Marita mit Ärmeln näht sich auch aus elastischem Sweat ganz toll. Aber mehr dazu  und was ich mir für dieses Sweatkleid noch überlegt habe erzähle ich euch dann beim nächsten Mal.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Ärmel testen!